Manuel Diez

Wecker - Chef

Philip Kleiner

2. Wecker


Männlichen Geschlechts und unverheiratet - das sind die unabdingbaren Grund-voraussetzungen um Mitglied bei den "Weildorfer Weckern" sein zu können.

Darüber hinaus sind die Fähigkeit ohne Schlaf auszukommen, Trinkfestigkeit und das Abgehen jeglichen Ekelgefühls überaus hilfreich. Verfügt man dann auch noch über einen "Saumagen", dann:

Herzlich Willkommen bei der Weckergilde.

Weckerchef Manu Diez hat seine momentan 21 Wecker im Griff.

Traditionell sorgt die Weckergilde in den (sehr) frühen Morgenstunden des Fasnets-dunnschtigs dafür, dass kein, aber auch wirklich kein Einwohner Weildorfs die tollen Tage verschlafen kann.

Dazu ziehen sie mit einem selbstgebauten, fahrbaren Wecker durch's ganze Dorf und erfreuen mit martialischem Lärm ihre Mitbürger.

Oli passt auf, dass der Weckerkarren nicht abhanden kommt.

Wer ist so unvorsichtig und öffnet seine Tür?

Musikvereinsvorstand Uwe - leicht derangiert - dieses Mal in der ungewohnten "Opferrolle"

Auf jeden Fall ein grandioses, meist jedoch aber auch vorhersehbares Ereignis für den Wohnungsinhaber - oder dessen Ehefrau, wenn sie plötzlich mehrere stockbetrunkene, wohlriechende Jünglinge neben sich im Ehebett vorfindet.

Marc, Stephan und Tobi

Der Alkoholvorräte beraubt, mit mausleerem Kühlschrank bleibt dieser dann,  nachdem die "Wecker" sich auf die Suche nach einem neuen Opfer wieder auf den Weg gemacht haben, in einer renovierungsbedürftigen Wohnung zurück.

Stefan, Ingo, Tobi, Philipp, Daniel. Der ausgestreckte Arm von Uwe weist keinesfalls in Richtung Ausgang, sondern zeigt in welcher Richtung das nächste "Opfer" wohnt.

Trotz alledem: Jungs, macht weiter so. Diese Tradition muss fortbestehen, und vergesst auf keinen Fall:

Heirotet nia!